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Warum Fisch essen?

 

Fisch ist gesund!

Diese Frage könnte man sich tatsächlich stellen. Und die Frage könnte zunächst auch sehr simpel beantwortet werden: Weil Fisch schmeckt, wenn dieser richtig zubereitet wird.

In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach Fisch rasant gestiegen. Vor einigen Jahren konnte man diese Entwicklung noch nicht absehen. Fisch galt eher als Speise für "Feinschmecker". Der gestiegene Fischkonsum ist natürlich auch eine Folge des BSE und MKS. Das Bewusstsein der Menschen, gesunde Nahrung zu sich zu nehmen, ist mit der Zeit gestiegen. Eine Folge daraus war der rasante Anstieg von Bio Produkten, vegetarischer Nahrung. Natürlich essen nun mehr und mehr Menschen Fisch, auch wenn sie nicht direkt am Meer wohnen. Nach den Skandalen um BSE suchten viele Menschen nach Fleisch- Alternativen. Fisch kann man ähnlich wie Fleisch, zu fast allen Gerichten verwenden. Ob Pasta, Pizza, Auflauf oder klassisches Rezept, überall passt auch Fisch dazu.

Hinzu kam, dass man in den letzten Jahrzehnten herausgefunden hat, dass Fisch zudem mehr als gesund ist. Fisch liefert wichtige Omega 3 Fettsäuren und gilt damit als Jungbrunnen. Aber auch der hohe Jodgehalt sorgt dafür, dass Fisch immer mehr auf deutschen Tellern landet.

Die Qualität steigt
Bei hoher Nachfrage steigt nicht nur die Quantität, sondern meistens auch die Qualität. Fisch wird zumeist von kritischen Verbrauchern gegessen. Diese wollen natürlich immer frische Ware kaufen. So stieg mit der Nachfrage nach Fisch auch immer die Qualität.

Fisch ist gesund!
Fisch sollte man mindestens einmal pro Woche essen. Viele Ernährungswissenschaftler raten dazu, Fisch sogar zwei bis drei mal in der Woche zu essen. Fisch liefert dem menschenlichen Körper ein sehr hochwertiges Eiweiß. Der Organismus des Menschen kann Fischeiweiß am besten aufschließen und verwerten. Zudem stecken im Fisch wertvolle Mineralien, Vitamine und Vitalstoffe. Dies wirkt sich optimal auf den Cholesterinspiegel aus. Dadurch wird eine Verstopfung bzw. Verfettung der menschlichen Blutbahnen verhindert.

HIER EINIGE LECKERE REZEPTE

Aal in Tomatensauce

 

Aal in Tomatensauce - Das Rezept ist für 4 Personen gedacht. Die Zubereitungszeit dauert etwa eine Stunde. Das Aal Gericht ist für Groß und Klein gedacht.

Zutaten:
800 g küchenfertig, vorbereiteter Aal
1 Bd glatte Petersilie
1 EL frischer Rosmarin
800 g geschälte Tomaten aus der Dose
1/8 ltr trockener Weißwein
3 EL Weißweinessig
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:
1. Aal enthäuten und in etwa 5 cm lange Stücke schneiden.
2. Kurz abbrausen und abtrocknen.
3. Zwiebel und Knoblauchzehen fein hacken.
4. In einem Topf 4 EL Olivenöl erhitzen,Zwiebeln und Knoblauch andünsten.
5. Tomaten aus der Dose abtropfen lassen, Saft auffangen.
6. Tomaten grob zerkleinern.
7. Rosmarin fein hacken.
8. Aalstücke in den Topf geben und rundum gut anbraten.
9. Mit Salz,Pfeffer und Rosmarin bestreuen.
10. Weißweinessig angießen,verdampfen lassen.
11. Weißwein und die Tomaten untermischen.
12. Den Aal etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen.
13. Nach und nach den aufgefangenen Tomatensaft angießen.
14. Petersilie grob hacken. Sobald der Fisch gar ist,Tomatensauce kräftig mit Salz und        Pfeffer abschmecken.Dann mit der Petersilie bestreuen und servieren.


Barsch in Senfsauce


Barsch in Senfsauce.Die Sauce ist der Hit. Bei der Fischsorte könnt ihr variieren.

Zutaten
Barsch, 1,2kg
1 Zwiebel
1 Zitrone
2 Lobeerblätter
250g Sahne
1 Möhre
1/4 l Weißwein
3 Eigelb
2 El Senf, scharf
1 Stück Knollensellerie, nicht zu groß
1 El Pfefferkörner
2 Wacholderbeeren
1 Bund Schnittlauch
1 Bund Petersilie
1 Tl Thymian
Salz
Pfeffer
Cayennepfeffer

Zubereitung

1. Im ersten Schritt stellen wir den Sud her. Ihr nehmt einen großen Topf. Da hinein           kommen Sellerie, Möhren, Zwiebel ( alles gewürfelt), Zitronenscheiben, Petersilie,       Thymian und 1 1/2 l Wasser, den Wein, Lorbeerblätter, Pfefferkörner,                                    Wacholderbeeren und einen halben Teelöffel Salz.
2. Alles 30 Minuten kochen und anschließend durch ein Sieb geben.
3. Der Barsch kommt nun in den Sud und muss gut durchziehen. Auch etwa eine                  halbe Stunde. Allerdings sollte der Sud nicht kochen.
4. Ist die Zeit um, nehmt ihr den Fisch wieder heraus und wir bereiten die Sauce zu.
5. Von dem Sud nehmen wir uns 4 El zur Seite. In dem Rest wird die Sahne mit hinein        getan und reduziert, bis auf die Hälfte.
6. Nach diesem Vorgang wird der Senf mit den Eigelb verrührt und den 4 El Sud.
7. Das kommt mit in die Sauce. Umrühren und abschmecken.

Tipp vom Koch: Mit dem Schnittlauch garnieren, das Auge isst schließlich mit.


Forelle Blau mit Dill-Zitronensauce


Blaue Forelle sieht gewöhnungsbedürftig aus, aber schmeckt sehr lecker.

Zutaten
4 Forellen
600 g Kartoffeln
3 Eigelbe
1 Zwiebel
1 Lorbeerblatt
Saft von zwei Zitronen
1/8 l Essig
1 Bund Dill
1/2 Tl Pfefferkörner
1 Bund Petersilie
1 El Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung
1. In einem Liter Wasser werden die Zwiebeln, vorher vierteln, Petersilie der Essig,             Lorbeerblatt und die Pfefferkörner 30 Minuten aufgekocht.
2. Nun kocht ihr die Kartoffeln und danach schwenkt ihr sie in Butter und Dill.
3. Die Forelle würzt ihr mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft und legt sie mit in die Sauce.      Gute 20 Minuten ziehen lassen.
4. In der Zwischenzeit verrührt ihr die Eigelbe mit Salz. Über Wasserdampf kommt            der Zitronensaft dazu. Es sollte eine schaumige Masse enstehen. Beides nett                  anrichten.


Gewürzter Hecht in Alufolie


Gewürzter Hecht in Alufolie für 4 Personen.

Zutaten:

Ganzer Hecht ca. 2,5 Kg (ausgenommen)
2 je 20 cm Zweige Rosmarin,
Bohnenkraut und Thymian
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel Olivenöl
Pfeffer, Salz
Tomaten-Bruscetta (trockenes Fertiggewürz)

Zubereitung:
Den Hecht ausnehmen und säubern. Etwas abtupfen, danach von außen gleichmäßig salzen und pfeffern. Etwa einen Esslöffel des Tomaten Bruscettas gleichmäßig im Bauchraum verteilen, Pfeffer und Salz dazugeben (wer mag auch gerne etwas scharfe, gemahlene Pepperoni).

Danach die Zweige ebenfalls gleichmäßig im Bauchraum verteilen. Zwiebel und Knoblauch vierteln und abwechselnd auch in den Bauchraum geben. Auf dem Alupapier ( doppelte Hechtlänge )das Olivenöl verteilen und den Hecht darauflegen. Alufolie nach vorne zum Kopf umlegen und gut nach oben zuklappen. Dann auf ein Backblech legen und ca. 40-45 Minuten bei 200 Grad backen. Danach auf einer Platte anrichten und die im Bauchraum befindlichen Zweige und  Zwiebeln entfernen. Dazu Salzkartoffeln mit Butter oder Dillsauce. Guten Appetit wünscht Hartmut Post.


Karpfen in Bier

 

Karpfen in Braunbier, ein ungewöhnliches Gericht, aber der Aufwand lohnt sich. Es muss nicht immer Hecht oder Forelle sein. Das Lob für deine Kochkunst wird dich erfreuen. Vielleicht auch ein Gericht zu Weihnachten.

Zutaten:
1 mittlerer Karpfen
1 Zitrone
Pfeffer aus der Mühle, Salz
100 ml Rotwein
200 g Möhren
100 g Knollensellerie
2 Flaschen Doppelkaramelbier
1 Zwiebel, Lorbeerblatt und Nelken
90 g Butter
70 g Honigkuchen
40 g Sultaninen ( einweichen )
Zucker
Essig
60 g gehackte Mandeln

Zubereitung:
1. Den Karpfen halbieren, Kiemen entfernen, säubern und in vier Teile zerlegen.
2. Mit dem Saft einer Zitrone, Pfeffer und Rotwein marinieren und etwa 2 1/2                        Stunden kühl stellen.
3. Die Möhren und den Sellerie putzen und in mittlere Streifen schneiden.
4. Die gehäutete Zwiebel mit dem Lorbeerblatt und den Nelken spicken.
5. Den marinierten Karpfen in ein flaches Gefäß legen und salzen, mit dem Bier            und der restlichen Marinade und der gespickten Zwiebel übergießen.
6. Kurz aufkochen und dann etwa 20-25 Minuten garziehen lassen.
7. Die Gemüsestreifen in Butter anschwitzen.
8. Den fertigen Karpfen aus dem Gefäß nehmen und warm halten.
9. Den Sud durch ein feines Sieb geben mit geriebenem Honigkuchen sämig binden              und kurz aufkochen lassen.
10. Die eingeweichten Sultaninen und die Gemüsestreifen unterziehen.
11. Die Sauce nochmals abschmecken( Zucker, Essig ) und die Karpfenstücke in die               fertige Sauce geben und kurz erwärmen.


Gebackener Zander mit Pfifferlingsauce

 

Gebackener Zander mit Pfifferlingsauce - Der Zander wird in Geschmack und Konsistenz mit der Seezunge verglichen.

Zutaten:
1 kg Zander, filetiert
Salz
weißer Pfeffer aus der Mühle
100 g Semmelbrösel
80 g Butter oder Margarine
1 Tl Petersilie, frisch gehackt
1 Tl Schnittlauch, frisch gehackt
250 g Pfifferlinge
40 g Butter
2 El Mehl
50 cl Kaffeesahne
Salz weißer Pfeffer aus der Mühle

Rezept:
1. Den Fisch waschen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer würzen.
2. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
3. Die Eier aufschlagen, den Fisch erst in den Eiern, dann in den Semmelbrösel                      wenden und in eine mit Butter eingefettete, flache Auflaufform legen und im                  Backofen 20 Minuten unter häufigem Begießen mit der zerlassenen Butter backen,      bis der Fisch gar und die Kruste knusprig ist, auf eine Platte legen und warm                    halten.
4. Die Pfifferlinge sehr gut waschen, in der Butter bei starker Hitze anbraten, bis die          Flüssigkeit verdampft ist und das Mehl darauf streuen.
5. Die Sahne in die zum Braten der Fische verwendete Form gießen, zum Kochen                bringen und durch ein Sieb zu den Pfifferlingen geben, gut umrühren und etwa 10          Minuten bei schwacher Hitze garen, mit Salz und Pfeffer würzen.
6. Petersilie und Schnittlauch über die Fische streuen und die Sauce separat dazu              servieren.


Fisch Paella nach orginal spanischem Rezept

 

Eine Paella ist im eigentlichen Sinne eine Reispfanne mit üblicherweise Fisch und Gemüse. Doch auf die richtige Zubereitung einer Paella kommt es an, sonst schmeckt die Paella nicht! Hier nun die originale spanische Paella.

Zutaten:
1 Poularde
5 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch, gepresst
5 frische Tomaten, klein geschnitten und enthäutet
3 Paprikaschoten, klein geschnitten
1 Dose Bio Erbsen
1 Dose Brechbohnen
500 g Steinbutt
Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
1/4 TL Safranfäden
300 ml Gemüsebrühe
150 g Krabben
Oliven-Öl
250 g Reis

Zubereitung:
1. Eine große Paella Bratpfanne mit reichlich Öl erhitzen. Zwei in Stücke geschnittene     Poularden auf beiden Seiten gelbbraun anbraten. Wenn die Poularde gebraten ist,       aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
2. Im selben Öl zuerst die Paprika anbraten, beiseite stellen und dann die Zwiebeln            und die Tomaten anbraten. Danach alle Zutaten wieder in die Paella Pfanne                      geben.
3. Dir Hitzezufuhr senken,  Knoblauch, Brechbohnen, Erbsen, Paprika und Safran in            die Pfanne geben. Den Steinbutt in kleine Stücke schneiden und ebenfalls mit in            die Pfanne geben. Anschließend den gekochten Reis sowie die Gemüsebrühe in die      Pfanne geben und die Zutaten gut vermischen. Nach ca. 5 Minuten die                                  Krebsschwänze mit in die Pfanne geben. Alles nochmals gut köcheln lassen, bis            die Flüssigkeit weg ist und der Reis fertig gekocht ist.
4. Wenn der Reis gar ist, alles nochmals abschmecken und mit Pfeffer und Salz                  würzen. Wenn Sie wollen, können Sie noch einen kleinen Schuss Weißwein mit in          die Pfanne geben- das verfeinert den Geschmack.